In den meisten Lehrplänen der BMHS wird CLIL mit Englisch in Verbindung gebracht. Die Lehrpläne der humanberuflichen Schulen formulieren dazu wesentlich offener. Hier heißt es:
Hinsichtlich der Möglichkeit integrierten Fremdsprachenlernens hat die Festlegung der Pflichtgegenstände (ausgenommen die Pflichtgegenstände „Deutsch“, „Englisch“, „Zweite lebende Fremdsprache“, „Dritte lebende Fremdsprache“ und eine allenfalls schulautonom eingeführte weitere lebende Fremdsprache) und des Stundenausmaßes in den einzelnen Pflichtgegenständen und Jahrgängen durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erfolgen. Der Unterricht hat in Abstimmung mit dem Pflichtgegenstand „Englisch“ bzw. „Zweite lebende Fremdsprache“ bzw. „Dritte lebende Fremdsprache“ bzw. mit der schulautonom eingeführten lebenden Fremdsprache zu erfolgen. (Lehrpläne der humanberuflichen Schulen, BGBl. II Nr. 340/2015, i.d.g.F.)
Somit steht also auch der Verwendung von Französisch, Spanisch, Tschechisch, … als CLIL-Sprachen in den humanberuflichen Schulen nichts im Wege. Just go for it!
Ein Großteil der Literatur zu CLIL wurde/wird in englischer Sprache verfasst. Wenn es um die Methodenvielfalt geht, kann auch ein Blick Richtung Sprachsensibler Fachunterricht sehr hilfreich sein. Das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache, ein durch die Stiftung Mercator initiiertes und gefördertes Institut der Universität zu Köln, bietet dazu online einen umfangreichen Methodenpool an. Once again, just go for it!
Oder anders gefragt: CLIL, EMILE, AICLE … all the same, or all different?
Well, basically the same … similar, at least. Back in 2002 David Marsh et al. introduced CLIL/EMILE as a term to signal that there are different names being used for the same idea (see CLIL/EMILE – The european dimension. Actions, Trends and Foresight Potential. Univ. of Jyväskylä, 2002). Whilst the French still prefer EMILE (Enseignement de Matières par l´Intégration d´une Langue Étrangère) and the Spanish often go for AICLE (Aprendizaje Integrado de Contenidos y Lenguas Extranjeras), most of the others simply stick to CLIL. The Goethe-Institut of Germany once coined the term Bilingualer Sachfachunterricht, „Bili-Unterricht“ for short, nowadays their publications speak about CLIL too. A wonderful collection of resources for CLIL/AICLE (and an outstanding documentation of its history) is Isabel Pérez Torres´ fantastic CLIL/AICLE website. Although not all of it seems to get updated regularly, its definitely still a great place worth visiting.
Just tell me if you want to keep on reading about EMILE, AICLE, CLILiG, …
For more information, get in touch with your online CLILvoc coach, please.
